Copacabana – auf der bolivianischen Seite des Titicacasees

Mit dem Bus geht es von Puno über die Grenze ins benachbarte Bolivien und in ein Dorf auf der bolivianischen Seite des höchsten beschiffbaren Sees der Welt – nach Copacabana.

Der Grenzübergang geht schnell und ist total unproblematisch. Das Busunternehmen macht das vermutlich jeden Tag und kennt die Prozedur. Im Gegensatz zum Rückweg ist das aber tatsächlich besonders schnell: Als wir wieder zurück nach Peru gehen warten wir ganze 3 Stunden, bis alle durch sind. Zu unserer Freude sitzt am peruanischen Schalter genau EIN Beamter – ich glaube allein schon hier warten wir 1 1/2 Stunden! Abgesehen davon könnte jeder alles über diesen Grenzübergang schmuggeln, die Kontrollen sind nachlässiger als am Stadioneingang. Aber nun zum eigentlichen Thema zurück 🙂

Der kleine Ort ist am Hügel angelegt und Ausgangspunkt für Ausflüge auf die Insel, auf der die Sonne geboren wurde – der Isla del Sol.

Am zweiten Tag fahren wir mit dem Boot am Vormittag los und verbringen ein paar Stunden dort.

Wir sind irgendwie nicht so wirklich motiviert und machen es daher nicht so, wie manche andere. Es gibt die Möglichkeit, 8 km vom Norden in den Süden zu wandern (oder andersrum). Die Strecke soll ziemlich schön sein, ein anderer Reisender erzählt uns, dass er auf seinem Weg genau zwei anderen Leuten begegnet.

Wir verbringen die Zeit lieber an der Nordseite in einem gemütlichen Café und beobachten die Tochter der Besitzerin, Valentina, wie sie draußen vor dem Restaurant spielt. Die Kinder hier sind echt zum knuddeln, alle haben so runde, rote Bäckchen und sind so farbenfroh angezogen, wie die Bolivianer (und auch Peruaner) es im Allgemeinen häufig sind.

Nach 3 Stunden Aufenthalt gehts dann zur Südseite. Da die Bolivianer häufig für irgendwelche Kleinigkeiten Gebühren verlangen und wir eigentlich gar keine Lust mehr auf den Süden der Insel haben, bezahlen wir die 10 Bolivianos – das sind umgerechnet 1,50 pro Person – nicht, und warten lieber auf dem Boot in der Sonne.

Der Titicacasee hat eine sehr dunkle Farbe, fast schon in Richtung schwarz und als wir auf dem Boot zurück fahren, sieht es aus, als würden die Wolken direkt auf dem See liegen.

Im Ort gibt es viele Restaurants und Bars, in denen wir gutes Essen und guten Pisco Sour finden 🙂 am Hafen sitzen wir kurz und genießen die Sonne, der Ausblick auf den Titicacasee ist schön. Danach gehen wir in ein kleines Restaurant und trinken einige Cocktails – das Bier ist hier mit umgerechnet etwa 4 Euro tatsächlich eher teuer.

Wechselstube in Copacabana

Wir bekommen Besuch von ein paar Straßenhunden. Die gibt es hier eigentlich überall! Sie sind aber meistens kaum an den Menschen interessiert und machen einen sehr entspannten Eindruck.

Zwischen den Lokalen gibt es, wie fast überall, kleine Läden, die Alpakapullover und ähnliches Zeug verkaufen.

Unser Hotel Aldea del Inca liegt am Hügel und als es dunkel wird haben wir einen coolen Ausblick auf den See!

unser fazit

Copacabana ist ein nettes Städtchen am Titicacasee. Mit 2 Tagen Aufenthalt hat man aber auch alles gesehen, wenn man nicht auf einer der Inseln übernachten möchte.

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