Wanderung auf den Rainbow Mountain in Peru

Irgendwie macht es den Eindruck, als würde die Besteigung des Rainbow Mountains noch nicht allzu lange für Touristen angeboten – aber nicht nur das macht ihn besonders.

Mittlerweile bieten viele Agenturen Wanderungen zu dem auf 5200 Metern Höhe gelegenen Berg zum Spottpreis an. Wir buchen die Tour für weniger als 25 Euro pro Person. Dafür dürfen wir 3 Stunden lang im Bus zum Ausgangspunkt der Wanderung sitzen, bekommen ein Frühstück und nach dem Abstieg ein Mittagessen.

Unser Guide macht einen guten Eindruck, vor allem läuft die gute Frau diese Strecke von 8 km und 1000 Höhenmetern jeden Tag! Durchschnittlich dauert die Wanderung über die weite Berglandschaft 2-3 Stunden.

Andi und Martin rennen los während Sandra und ich etwas mehr Zeit brauchen. Da wir bei 4200 Metern Höhe starten, merken wir schon, dass es anders ist als bei Machu Picchu. Die Luft fehlt und wir müssen echt viele Pausen machen. Besonders bei den steilen Etappen wird es für alle hart. Die Peruaner reiten mit Pferden immer wieder an uns vorbei und verleihen sie an die Wanderer, die nicht mehr können.

Sandra und ich weigern uns, ein Pferd zu nehmen und wollen den Weg zu Fuß schaffen. Wir sind die Letzten der Gruppe, auch weil einige ein Pferd zum Gipfel nehmen. Trotz allem bleiben wir hart und schaffen es bis ganz nach oben!

Die Aussicht auf dem Wanderweg ist klasse, alleine schon dafür lohnt sich die Wanderung. Aber das Beste ist natürlich der Rainbow-Mountain! Durch die Ablagerungen Jahrhunderte alter Mineralien und die dortigen Wetterverhältnisse ist der Berg in unzählig viele Farben unterteilt.

Oben angekommen gibts erstmal Kokatee und Kokablätter. Auch unser Guide hat ein paar Kleinigkeiten dabei, um uns die Wanderung auf der Höhe leichter zu machen. Blumenwasser zum Beispiel soll helfen. Wir bekommen eine Ladung in die Hand und riechen einmal ordentlich dran, den Rest streichen wir uns auf die Stirn.

Von der Spitze hat man nicht nur einen wunderbaren Ausblick auf den Vinicunca, sondern auch auf das Andengebirge.

Besonders dort oben und auch schon die letzten paar hundert Meter zuvor wird es sehr windig und kalt! Das Wetter ändert sich auf der Höhe ebenso schnell. Während der Aufstieg von Sonne begleitet ist und wir bis auf das letzte Stück nur im Pullover gehen, sind wir nach dem Abstieg Tropfnass, weil es innerhalb kurzer Zeit zuzieht und Regen und Schnee vom Himmel fallen.

Unser Fazit

Die Wanderung ist anspruchsvoll. Trotzdem lohnt sich jeder Meter und die Aussicht ist einzigartig!

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