8 Gründe, warum Hawaii einzigartig ist

Hawaii ist eine paradiesische Inselgruppe. Egal, auf welche Art und Weise man sie entdeckt – das Archipel ist einen Besuch wert!

1. Aloha ist mehr als nur ein Wort

Aloha ist für die Menschen hier nicht nur ein Wort, sondern eher eine Einstellung. Aloha ist Gelassenheit. Keiner hat Hektik, alles ist entspannt. Die Leute lassen sich von nichts aus der Ruhe bringen. Autofahrer lassen Fußgänger zuerst über die Straße, im Café wird morgens gemütlich zusammengesessen und gequatscht, am Strand wird gechillt. Abends laden Restaurants mit Terrasse und Fakeln ein, in den Shoppingmalls wird herumgestreunt.

Aloha ist unserer Erfahrung nach Großzügigkeit. Als wir einmal Obst von einem Farmer am Straßenrand kaufen, fragen wir nach dem Preis. Seine Antwort: How much you want. Wir geben ihm etwas und weil es schon spät nachmittags ist schenkt er uns nochmal eine Handvoll Orangen, da er sie sonst wegwerfen müsste. Einfach so. Solche Situationen passieren uns öfter.

2. Die Natur ist einzigartig

Maui hat wunderschöne Strände, strahlend blaues Wasser, saftig grüne Regenwälder und Vulkankrater. Die Road to Hana ist Faszination pur, man kann dort immer wieder anhalten und kleine Pfade entlang wandern oder an einem einsamen Strand aus schwarzem Vulkangestein kurz entspannen.

Einen Tag nehmen wir uns, um den Sonnenaufgang auf dem Haleakala Vulkan zu sehen. Wir fahren am Abend auf den höchstgelegenen Campingplatz und übernachten dort. Um 4.30 Uhr geht es los und wir fahren zum Gipfel, auf dem es einen Parkplatz und eine kleine Hütte gibt, von der aus man wunderbar den Sonnenaufgang beobachten kann. Der Ausblick ist unbezahlbar. Es ist eiskalt und windig, aber wunderschön.

Oahu hat meterhohe Wellen, in denen jährlich verschiedenen Wettbewerbe ausgetragen werden. Als wir dort sind finden gerade die Volcom Pipeline Pros statt und es ist interessant, das Ganze live sehen zu können! Das Meer ist türkisfarben und die Strände sind sauber und schön.

In Oahu gibt es eines der schönsten Korallenriffe der Welt, die Hanauma Bay. Beim Flug nach Maui hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf den Vulkankrater an der Südküste der Insel.

Kauai als ‚Garden Island‘ ist saftig grün, überall blüht es. Der Na’Pali Coast Trail ist nicht nur schön zu laufen sondern eröffnet auch Ausblicke, wie ich sie vorher noch nicht gesehen habe. Die Farne und Palmen leuchten grün, das Meer schimmert in unterschiedlichen Blautönen und die Blüten erstrahlen in saftigem rot.

Das hört sich wirklich alles leicht übertrieben an, aber so lässt es sich am besten beschreiben. Wir erwarten uns vor der Anreise eine Menge, nachdem wir viele positive Berichte über das Archipel lesen und wir werden nicht enttäuscht.

3. Die Tierwelt ist so vielfältig

Auf allen Inseln kann man mit unzähligen bunten Fischen schnorcheln, es gibt wunderschöne Riffs. Überall sind Schildkröten zu Hause und im Winter zwischen Januar und Dezember passieren Buckelwale die Küsten von Kauai und Maui so nah, dass man sie vom Papawaai Point Lookout in Maui mit bloßem Auge gut sehen kann. An der Küste von Maui bekommen sie ihre Babys und Hawaiianer kommen von den anderen Inseln für Tagesausflüge, nur um die Wale zu sehen.

Eines morgens machen wir unseren Kofferraum auf und sehen am Meeresrand unzählig viele Schildkröten, wie sie sich im Wasser treiben lassen und immer wieder an die Oberfläche kommen, um Luft zu schnappen. Zweimal haben wir das Glück und dürfen mit Schildkröten schnorcheln – das Gefühl? Unbeschreiblich.

Unbedingt Wiederholungsbedarf. Während unserer Zeit hier sind wir regelrechte Turtlehunter geworden 🙂

4. Die Menschen schätzen und achten ihre Natur

Das ist ein Punkt, der mich auf unserer Reise sehr beschäftigt. Wir kommen an viele Orte, an denen die Menschen ihre Umwelt mit Müll verschmutzen.

Auf Hawaii gibt es viele Projekte zum Schutz der Natur- und Tierwelt, in denen zum Teil auch Volunteering gemacht werden kann. Auf Umweltverschmutzung gibt es hohe Geldstrafen und Müll ist hier nirgends zu finden. Das Land betreibt Projekte wie ‚Adopt a Highway Litter Control‘, bei dem Freiwillige die Straßen von anfallendem Müll befreien und auch Firmen ihren Beitrag leisten. Einfach großartig!

5. Strände dürfen nicht privatisiert werden

Der Staat Hawaii ist der Überzeugung, dass Strände und das Meer für alle zugänglich sein müssen und nicht privatisiert werden dürfen. Daher hat jedes Resort oder Hotel, das an der Küste gebaut wurde, einen öffentlichen Strandzugang und es stehen immer Parkplätze zur Verfügung.

6. Die Foodtrucks haben leckeres Essen

An vielen Ecken stehen Foodtrucks, die häufig Fisch in verschiedenen Variationen anbieten. Daneben gibt es dort mexikanisches oder asiatisches Essen oder einfach Sandwiches.

Besonders schön sind die Stellen, an denen mehrere Foodtrucks stehen. Dort sind meist Tische und Bänke unter Pavillons aufgestellt, die Lichterketten verleihen dem ganzen einen besonderen Flair. Am besten einfach fragen, was der Verkäufer denn empfehlen würde. An der Road to Hana gibt es das beste Bananenbrot auf Maui!

7. man kann überall campen

Das soll nicht heißen, dass es überall erlaubt ist zu campen. Aber auf Maui zum Beispiel gibt es freie Campingplätze, die weder eine Permit noch eine Gebühr verlangen. Man kann dort einfach hinfahren und übernachten ohne vorausplanen zu müssen. Abgesehen davon bekommt man (unserer Erfahrung nach) an den wenigsten Orten Probleme, wenn man dort im Auto schläft.

Wir schlafen die ganzen 3 Wochen im Van und finden beide, dass es total gemütlich ist. Wir sind einfach flexibel und können hinfahren und schlafen, wo wir Lust haben. Am schönsten ist es natürlich direkt am Meer – die Momente, in denen wir vom Meeresrauschen geweckt werden sind schon großartig.

8. Das Klima ist ganzjährig warm

In Hawaii ist es einfach immer warm! Wir sind im Winter hier und müssen in Oahu auch mal unsere langen Hosen auspacken. Es ist nicht kalt, aber durch den starken Wind fühlt es sich kühler an als es ist. Auf Maui ist es viel wärmer als auf Oahu und wir genießen es, einfach am Strand zu liegen und uns die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. In Kauai ist es ähnlich wie auf Oahu – relativ windig und auch etwas kühler. Trotzdem gehen wir zweimal schnorcheln..

..und entdecken an der Südküste auf kleinstem Raum unzählig viele, strahlend bunte Fische. Wahrscheinlich die schönsten, die wir bis dato sehen.

Unser Fazit

Hawaii ist wirklich ein Traum. Jede Insel, die wir sehen, hat ihre schönen Seiten und ich will gar nicht mehr weg. Natürlich gibt es auch hier, wie überall auf der Welt, Probleme, wie z.B. die hohe Zahl der Obdachlosen auf Oahu, gegen die die Regierung mit unterschiedlichen Hilfemaßnahmen etwas versucht zu tun. Das darf nicht außer Acht gelassen werden.

Bevor wir dorthin gehen sind wir in einer ‚Vielleicht sehen wir das nur einmal im Leben‘-Stimmung. Jetzt weiß ich, dass ich definitiv wieder hierher kommen werde. Big Island will noch entdeckt werden!

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