Surfen in Canggu

Canggu – ein kleiner Ort an der Südküste von Bali, in den wir uns sofort verliebt haben. Wir wissen nicht mehr genau, warum wir uns eigentlich Canggu ausgesucht hatten, aber es war in jedem Fall die richtige Entscheidung! Warum?

Was den Ort so besonders macht

Canggu ist wirklich klein, das Städtchen besteht aus 3 Hauptstraßen, von denen mehrere Abzweigungen wegführen. In den letzten 2 Jahren hat der Ort sich rasend schnell entwickelt, überall sind Cafés, Restaurants und Surfshops aus dem Boden geschossen. Um es mit einem Wort zu beschreiben: Canggu ist hip. Der Surferstyle zieht sich durch fast alle Lokalitäten und man spürt regelrecht das „easy life“, das viele hier führen.

Das Essen ist extrem gut, es gibt viel Organic Food und auch vegetarische sowie vegane Optionen. Überall können wir Fruitshakes oder Smoothies bestellen – traumhaft!

Am Abend trifft man die Surfermeute am Strand, um dort den Sonnenuntergang zu sehen und die Surfkünste der lokalen Surfer zu begutachten, die hier schon seit ihrer Kindheit surfen. Manche machen hier regelrechte Kunststücke auf ihren Brettern – vor- und zurücklaufen, um die eigene Achse drehen, hinsetzen. Es sind aber genauso viele Anfänger unterwegs!

Was man hier so machen kann

Unser Tag sieht meistens so aus: Morgens stehen wir auf, um eine Runde zu surfen. Danach geht es ins Crate Café, dem Brekkie-Hotspot, wo es Fruitbowls und anderes Organic Food gibt. Der Laden ist immer voll und absolut einen Besuch wert!

Die warme Mittagszeit überbrücken wir mit einer Auszeit am Pool oder wir hängen in einem balinesischen Haus ab, das von einem Deutschen angemietet ist. Norman und Nicole lernen wir im Crate Café kennen. Sie bieten uns an, bei ihnen zu übernachten und wir nehmen das Angebot dankend an. So verbringen wir einfach 3 Nächte mit ihnen und Roman und Franzi, gehen mal zusammen surfen und hängen ab. Abhängen benutze ich eigentlich selten, aber für die Zeit in Canggu ist es einfach ein treffendes Wort.

Abends gehts dann nochmal surfen oder einfach nur runter zum Strand am Old Mens, wo wir in Sitzsäcken den anderen Surfern zusehen und den Sonnenuntergang beobachten. Auch das Feeling hier ist nur schwer in Worte zu fassen. Man muss es einfach erleben.

Am Batu Bolong Beach kann man gut surfen, vor allem die Surflehrer kommen hier mit ihren Schülern her. Auch für uns optimal, denn ich bin ein blutiger Anfänger und Andi macht das ganz gut, ist aber auch noch fleißig am üben, um Kurven zu fahren. Am Strand entlang gibt es mehrere Bars und Sitzgelegenheiten, an denen sich immer Surfer und andere Reisende unter die Einheimischen mischen.

Unser Fazit

Je länger wir hier sind, desto wohler fühlen wir uns. Wer Action haben will und nicht gerade am surfen interessiert ist, der wird sich hier vielleicht langweilen. Wer aber einen coolen und lebendigen, trotzdem nicht überlaufenen Ort in Bali sucht, der ist hier an der richtigen Adresse.

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