Siem Reap oder die größte Tempelanlage der Welt

In Siem Reap ist alles wieder etwas größer und es ist so einiges los auf den Straßen. Überall gibt es Garküchen und die breiten Gehwege stehen voll mit Tischen und Stühlen. Durch die Pub Street drängen sich die Menschenmassen und es reiht sich ein Lokal am anderen.

Vielleicht liegt es an der Weihnachtszeit oder auch einfach an Angkor Wat, aber Siem Reap ist sehr belebt.

Die tempel von Angkor War

Am 24. Dezember machen wir uns selbst ein Bild von der Tempelstadt und wir sind beeindruckt.

Angkor Wat ist einfach riesengroß und wir sind den ganzen Tag unterwegs um uns einige der bekannten Tempel anzusehen. Und das ist nur die kleine Tour. Es gibt auch die Möglichkeit eine große Tour zu machen, die dauert dann 2 Tage. Man muss sich das so vorstellen wie einem großen Park, in dem an mehreren Stellen unterschiedlich große Tempel stehen und wir fahren mit dem Tuktuk von Tempel zu Tempel.

Am faszinierendsten ist der größte Tempel, Angkor Wat. Der wohl bekannteste ist Tah Prom, dort wurde ein Teil von Tomb Raider gedreht. Überall wachsen hier die Bäume durch die Gemäuer und drumherum – eine schöne Kulisse!

Neben uns sind haufenweise andere Touristen in der Anlage unterwegs und trotzdem finden wir immer wieder ein Plätzchen, wo wir das Ganze in Ruhe auf uns wirken lassen können.

Keine Frage, Angkor Wat ist definitiv eines der Highlights unserer Reise und absolut beeindruckend.

Es ist extrem heiß, ich schätze mal es hat 35 Grad und bei der hohen Luftfeuchtigkeit kommt man ganz schön ins schwitzen. Wir genießen die erfrischende Fahrt mit dem Tuktuk, das uns von Tempel zu Tempel bringt und freuen uns schon auf den Pool im Hotel.

was es in siem reap zu sehen gibt

Am Abend sind wir ein bisschen in der Stadt unterwegs und hier gehts ab: in der Pub Street stehen riesige Lautsprecherboxen aus denen laute Musik dröhnt und überall gibt es Stände, an denen Fruitshakes oder Eis verkauft werden.

In der Gegend gibt es auch mehrere Märkte die den gewöhnlichen Schnick und Schnack anbieten, darunter Uhren, Kleidung, Rucksäcke oder Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Wer ein bisschen sucht, der kann auch kleine Schätze entdecken – in einer Markthalle finden wir richtig schöne Decken aus Baumwolle. Eine davon gibts für uns zu Weihnachten 🙂

Wer Lust hat kann sich in einem der vielen Fisch-Spas eine Fußmassage gönnen!

Das Angebot an Restaurants ist groß und vielfältig! Von asiatischem Essen über Italiener oder Mexikaner bis hin zu Döner gibt es wirklich alles. Weg von der Pub Street gibt es viele Garküchen und Straßenstände, die typisch kambodschanische Gerichte verkaufen.

Die Kambodschaner essen nicht nur das, was wir so unter asiatischen Gerichten kennen, hier gibt es auch frittierte Heuschrecken, Maden und allerlei Kleingetier – nicht zuletzt werden hier auch fette, schwarze Spinnen frittiert und gegessen! Lecker.

Unser Fazit

Insgesamt verbringen wir in Siem Reap viel Zeit im Hotel und am Pool – zum einen weil es dort schön ist, zum anderen weil es einfach zu heiß ist um viel zu unternehmen. Außer Angkor Wat und der Pub Street sehen wir nicht viel und wir denken auch, dass 3 Nächte in Siem Reap genügen.

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