Kampot – ein ruhiger Ort am Rande von Kambodscha

Nachdem uns der italienische Hostelbesitzer dazu geraten hat, Sihanoukville in Kambodscha zu überspringen und stattdessen lieber nach Kampot zu gehen, vertrauen wir ihm und machen das so. Eine gute Idee?

Was es zu sehen gibt

Da wir in Sihanoukville nicht waren kann ich keinen Vergleich ziehen, aber wir sind zufrieden mit der Entscheidung für Kampot. Die kleine Stadt ist am Fluss gelegen und wirkt relativ entspannt.

Man kann dort feiern, wenn man möchte, aber eigentlich sind hier eher kleine Bars und Restaurants geboten in denen überall Magic Mushrooms und Marihuana verkauft werden. Die Besitzer bezahlen die Gesetzeshüter und sind somit aus dem Schneider was die Verfolgung von Drogenbesitz und -verkauf anbelangt. Easy, was. Gegenüber dem Fluss gibt und es eine Art Club, in dem man sich austoben kann.

Wir sind etwas reisemüde und nunmehr hauptsächlich wegen Angkor Wat in Kambodscha. 1,5 Monate Asien sind (besonders für mich) genug und ich vermisse ein wenig die westlichen Verhältnisse.

Andi empfindet das nicht so extrem, freut sich aber auch auf einen Wechsel. Das ist vielleicht auch der Grund, warum wir viel entspannen und nur wenig unternehmen.

die Umgebung

Nachdem wir zwei deutsche Mädels kennenlernen, die uns zu einem Ausflug mit dem Roller raten, tun wir das auch und fahren zum Nationalpark in der Nähe. Auf dem Weg dorthin kommen wir am Krabbenmarkt in Kep vorbei und probieren Tintenfische und Krebse.

Die Tintenfische sind schleimig, geschmacklich aber gut. Die Krebse sind richtig lecker! Und alles wird direkt neben dem Grill frisch gefangen.

Im Nationalpark wandern wir ein bisschen, viel zu sehen gibt es nicht. Der Wasserfall ist aufgrund des wenigen Regens trocken (ja, das Wetter in Kambodscha ist tatsächlich komplett anders als in Vietnam) und so fahren wir nach 1 1/2 Stunden wieder zurück.

In der Nähe von Kampot gibt es außerdem noch ein verlassenes Casino. Der Ort sieht aus, als wäre er fluchtartig verlassen worden, noch immer stehen dort Schnapsflaschen und Gläser in den Regalen. Leider waren wir nicht dort, es soll aber sehenswert sein!

Wir kommen mit dem Roller an schönen Stellen vorbei, besonders die Straße am Meer entlang ist ein Ausblick wert.

Es ist insgesamt ziemlich schwül und trocken, wir genießen die regenfreie Zeit. Für die Anwohner und die Ernte sind diese Verhältnisse alles andere als gut und die Nächte sind ohne Klimaanlage anstrengend – das ist die andere Seite der Medaille.

unser Fazit

Es gefällt uns is sehr gut in Kampot und wir sind froh, dass wir hierher gekommen sind. Nach 3 Nächten geht es auch weiter zu einem unserer großen Ziele – Angkor War in Siem Reap!

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