Phu Quoc Island

Phu Quoc ist eher eine spontane Entscheidung, besonders aufgrund der Wetterverhältnisse zu der Zeit. Ob ein Besuch der Insel sich lohnt ist schwer zu sagen – Phu Quoc hat viele Seiten.

Es regnet viel in Vietnam und wenn es nicht regnet, dann ist es bewölkt. Wir haben kein Glück mit dem Wetter und hoffen sehr, dass wir auf Phu Quoc ein bisschen mehr Sonne abbekommen. Auch das Urlaubsfeeling fehlt uns nach den langen Reisen durch das Land.

Die Insel

Die Fahrt nach Phu Quoc ist entspannt und wir haben ein schönes Hostel auf einem Hügel, von dem aus man die ganze Stadt Duong Dong und auch das Meer sehen kann. Wirklich ein traumhafter Ausblick! Vor allem die Sonnenuntergänge sind von hieraus echt gut zu beobachten. Da sich der Weg folglich etwas zieht, mieten wir uns für die vier Tage einen Roller.

Ich glaube, wir haben uns die Insel etwas anders vorgestellt. Überall sind Baustellen, die Insel wird sehr weitläufig bebaut und soll das neue Touristenzentrum von Vietnam werden. Schade eigentlich, verleiht es der Insel doch einen netten Flair, dass es auch abgeschiedene Stellen gibt. Naja, wir suchen mit dem Roller die schönen Strände und einen Schnorchelspot hier und werden fündig.

Bai Sao Beach

Der Postkartenstrand Bai Sao Beach im Süden der Insel ist ganz schön, der Weg dorthin gut machbar und die Kulisse mit den großen Palmen und dem weißen Sand gibt schon etwas her, wenn man den Müll, der sich leider auch hier sammelt, ignorieren kann.

Es gibt mehrere kleine Imbisse, an denen man essen kann und wenn man den Strane entlanggeht, dann findet man sich am Ende der Bucht wieder, wo die Insel dicht bewachsen ist. Der Strand ist sehenswert, er haut uns aber nicht um.

Mango Bay resort

Am Strand des Mango Bay Resort fühlen wir uns viel wohler. Er ist öffentlich zugänglich und das Resort macht einen guten Eindruck. Das Wasser ist klar und der Strand richtig sauber. Wir können hier gut schnorcheln und sehen zum ersten Mal Korallen und Fische auf unserer Reise – die Tierwelt fasziniert doch immer wieder aufs Neue! Noch dazu ist das Wetter wirklich gut auf der Insel, ein paar wenige Regengüsse machen uns nichts aus. Meistens scheint die Sonne und es ist schön warm.

Einen Abend treffen wir uns mit zwei anderen deutschen Mädels, die wir auf der Mekong-Delta-Tour kennengelernt haben und zwei weiteren Freunden von ihnen. Wir essen auf dem Fischmarkt zusammen richtig gutes Seafood und auch Schnecken (festgekocht) und betrinken uns ein bisschen. Das kommt insgesamt sehr selten vor bei uns. Der Abend ist schön und wir genießen solche Tage, an denen wir auch mal mit anderen unterwegs sind.

Hauptsächlich beschäftigen wir uns mit essen, abstraksen und entspannen. Am vorletzten Tag buchen wir unsere Weiterreise nach Kambodscha. Dort lernen wir einen italienischen Hostelbesitzer kennen mit dem wir lange ins Gespräch kommen und an dem wir dann auch unsere weiteren Pläne richten.

Er erzählt, dass Phu Quoc immer intensiver bebaut wird und es ihm nicht wirklich gefällt, besonders da viele klotzartige Hotels entstehen.

Es lässt sich aber natürlich auch nicht aufhalten und so kommt er jedes Jahr wieder zurück aus Italien, um das Hostel zu managen. Solche Begegnungen bereichern unsere Reise nochmal ein bisschen mehr!

Unser Fazit

Es gibt schöne Fleckchen auf Phu Quoc und wenn man die findet, dann kann man dort wirklich abschalten. Die Sonnenuntergänge sind absolut schön!

Das Drumherum ist trotzdem ähnlich wie im Rest Vietnams – herumliegender Müll und wenig Fürsorge für die umgebende Welt allgemein. Es war interessant die Insel zu sehen und zu erkunden, gleichzeitig haben wir nicht das Bedürfnis nochmal hierher zu kommen.

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