Der Süden von Vietnam

Um ein bisschen Urlaubsfeeling zu bekommen machen wir uns auf den Weg nach Mui Né. In der Hoffnung auf besseres Wetter und ein paar schöne Strandtage nehmen wir den Bus, der uns in 19 Stunden von Hoi An nach Mui Né bringt.

Mui Né

Wir haben ein schönes Hostel mit Pool und sind ziemlich froh darüber, denn allzu viel gibt es in Mui Né nicht zu sehen und die Stadt (oder eher das Dorf) ist uns weniger sympathisch. Wir verbringen also 3 Tage im Hostel und genießen die Sonne, die wir nach fast 2 Wochen mal wieder zu sehen bekommen! Wunderbar.

Wer etwas mehr sehen möchte, der kann zum Fairy View gehen. Das ist ein rot gefärbter Fluss in der Nähe von ein paar Sanddünen. Da wir die höchsten und schönsten Dünen sicherlich in Namibia sehen durften, entscheiden wir uns dafür, nicht hierher zu gehen. Also, wir haben wirklich nur wenig gesehen. Auch der Strand und das Meer waren eine schöne Abwechslung, aber nichts besonderes. Hier haben wir diesen kleinen Freund im Gras entdeckt.

Unabhängig davon sehen wir hier so viele russische Touristen wie sonst nirgends! Die Infotafeln und Hinweisschilder gibt es in zwei Sprachen – vietnamesisch und russisch. Das Essen im Hostel allerdings war richtig gut 🙂

Nach Mui Né geht es für uns weiter ins ehemalige Sai Gon.

Sai Gon

Die Stadt ist riesig und als wir am Abend mit dem Bus ankommen ist es ziemlich heiß und schwül. Was für ein Zufall, dass wir uns gerade an diesem Tag vornehmen, ein Hostel mal direkt vor Ort zu suchen. Normalerweise buchen wir immer alles ein bis zwei Tage zuvor. Die Suche ist also dementsprechend kräfteraubend und wir entschließen uns relativ schnell, ein Hotel zu nehmen, das direkt an der Partymeile liegt. Egal, hauptsache Rucksäcke runter und erstmal duschen.

Sai Gon ist laut, voll mit Menschen und der Verkehr ist.. ich nenne es mal lebendig. Riesige Kreuzungen mit unzählbar vielen Rollern, Touristen auf der Suche nach jungen Asiatinnen und ziemlich viel Party – wir müssen uns erstmal wieder kurz an den Tumult gewöhnen. Hauptsächlich genießen wir hier das Essen und wir entdecken den Mango-Lassi beim Inder. Hier beginnt die Leidenschaft für Fruitshakes (ziemlich spät eigentlich, wo es in Asien doch günstige Fruitshakes noch und nöcher gibt) und wir gehen gleich zweimal zum Inder, weil es uns so taugt. Immer mal wieder ist eine Pause vom asiatischen Essen auch schön.

Abends sind wir in den Sportsbars unterwegs, in denen superlaut (!) Fußball- und Footballspiele übertragen werden und die häufig auch einen Club oben beherbergen. Regelmäßig stapft eine Meute Pub Crawler vorbei, auf der Suche nach der besten Party. Am Tag geht es in die Shoppingmall hier, die Saigon-Mall ist riesengroß und weil Weihnachten ist, steht hier sogar ein Mini-Eisplatz im Erdgeschoss.

Ja, ich kann wirklich nicht allzu viel von Sai Gon berichten. Nach 2 Tagen entschließen wir uns dann eine Mekong-Delta-Tour zu buchen und gehen am Tag darauf auch schon los.

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