Aktivitäten & Tipps: Namibia

Obwohl Namibia ein eher trockenes Land ist, hat es viel zu bieten. Auf unserer Reise haben wir so einiges erlebt und darüber hinaus gibt es noch unzählige Dinge zu sehen und zu machen!

Windhoek

In Windhoek gibt es ein Craft Centre, in dem einige Afrikanerinnen handgemachte Schätze verkaufen. Von handgeschnitzen Holztieren über Tücher bis hin zu Kleidung gibt es hier alles zu finden und die Preise dafür sind absolut ok (ein bisschen handeln ist immer drin). Oben im Centre  ist ein kleines Balkon-Café – leckerer Apple-Crumble und der (nach eigener Aussage) beste Kaffee der Stadt  garantiert! Die Auswahl ist genau richtig, das Café bietet viel gesundes Essen – aus einheimischen Produkten zubereitet – und im Menü gibt es darüber hinaus Milchshakes, selbstgemachtes Gebäck und für die Hangover-Geplagten sogar Smoothies zur Regenerierung. In der obersten Etage befindet sich eine kleine Buchhandlung und im mittleren Stock eine Galerie mit Kunstwerken wie Bildern oder handgeschnitzten Figuren. Absolut empfehlenswert!

Wer ein Restaurant mit besonderer und gemütlicher Atmosphäre sucht, der ist in Joes Beerhouse in der Nelson Mandela Avenue genau richtig. Hier treffen Einheimische und Touristen zusammen und es gibt eine große Auswahl an Speisen und Menüs. Dazu gehören verschiedene Fleischsorten von Wildtieren wie Springbock oder Kudu, eine Auswahl an Fisch und ganz einfache Gerichte wie Spaghetti bis hin zu leckeren namibischen Desserts. Joes Beerhouse bietet ebenso – wie der Name verrät – viele verschiedene Biersorten, viele davon gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot! Ein Klick in die Menükarte auf der Homepage des Restaurants verschafft einen Überblick.

DCIM100GOPROGOPR0044.

Wer auch im Landesinneren nicht auf guten Fisch verzichten möchte, ist bei Ocean Basket in der Fußgängerzone an der richtigen Adresse. Das Lokal ist ein globales Franchise-Unternehmen mit Ursprung in Südafrika und scheint eher von Touristen besucht zu sein, aber die Auswahl ist relativ groß und der Fisch ist sehr lecker! Wer die Einheimischen unterstützen möchte, der findet an vielen Ecken Lokale, die Fisch anbieten.

Sossusvlei

In der Sossusvlei ist die berühmte Salzpfanne, die durch einen versandeten Fluss entstanden ist. Sie ist relativ groß und begehbar. Wer mit einem 4×4 unterwegs ist kann den Weg bis zur Salzpfanne selbst zurücklegen; für alle andere endet die Straße ca. 7 km vorher und es stehen Shuttles zur Verfügung, die einen die letzten Kilometer für 130$ mitnehmen (Namibdollar). Das Eingangsgate des Parks befindet sich in Sesriem; dort werden 170$ fällig, um den NamibNaukluftPark und somit auch die Strecke bis zur Salzpfanne befahren zu dürfen. Die Gesamtstrecke vom Gate zur Pfanne beträgt etwa 70 km.

img_0318

Auf dem Weg zur Salzpfanne erheben sich die höchsten Dünen der Welt. An der berühmten Düne 45 gibt es Parkplätze, von denen aus man die Düne erklimmen kann. Vorher kommt man an der Düne 40 vorbei, auf die wir gelaufen sind; das hat mit gemütlichem Aufstieg, ein paar Minuten Aussicht genießen und dem Abstieg etwa 2 Stunden Zeit in Anspruch genommen!

Wer nicht direkt in Sesriem übernachtet kann für diesen Ausflug mindestens einen halben Tag einplanen.

Swakopmund

In Swakopmund zeigt sich die Innenstadt im alten Kolonialstil und der deutsche Hintergrund kann an der Architektur abgelesen werden. Auf jeden Fall einen kleinen Spaziergang wert.  Auch die Strände dort sind sehenswert und es gibt das Jetty, ein Restaurant, welches direkt im Meer auf einem Steg erbaut ist. Dort kann man bei einem Kaffee oder Dinner den Blick aufs Meer und auch auf einen Teil von Swakopmund genießen.

Das Unternehmen Alter Action bietet  verschiedene Touren an – unter zum Sandboarden auf eine umliegende Düne. Das war eines unserer Ausflugsziele und es hat sich gelohnt. Wer snowboarden kann oder surft, der hat einen klaren Vorteil und wird sich beim boarden im Sand relativ leicht tun. Wer gerne mehr Speed hätte oder nicht im stehen boarden möchte, der kann das Lie Down Boarding ausprobieren. Hier geht es auf einem Holzbrett mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 km/h (oder mehr) die Dünen runter. Der Preis für das Stand Up Boarding beträgt 500$, für das Lie Down Boarding sind es 400$. Insgesamt dauert das Ganze etwa 4-5 Stunden und am Ende gibts Getränke, Sandwiches und ein Video dazu!

DCIM100GOPROGOPR0119.

Wissenswertes

Sämtliche Unternehmen in Namibia haben verschiedene Touren im Angebot, z.B. geführte Stadttouren oder Townshiptours. Die Touren von katutours in Windhoeks Townships etwa sind sehr beliebt und werden mit dem Fahrrad durchgeführt.

Wer in Namibia als Selbstfahrer unterwegs ist, der wird sich mit einem Jeep einen Gefallen tun! Die meisten Strecken sind zwar mit einem 2×4 zu bewältigen, jedoch nicht unbedingt angenehm zu fahren.

Fast alle Preise, die die Einheimischen ansetzen, sind verhandelbar. Oft wird das Doppelte oder gar mehr für Waren oder auch Taxifahrten verlangt. Eine Taxifahrt etwa kostet von der Town in die umliegenden Gebiete und andersrum 10$.

In vielen Städten in Namibia gibt es Biltong zu kaufen – luftgetrocknetes Rind- oder Wildfleisch. Wer Fleisch isst, der sollte das unbedingt mal probieren!

Der aktuelle Wechselkurs von Euro zu namibischem Dollar beträgt 1:15.

 

Quelle Beitragsbild: tripadvisor.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*